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Biographie

    Ihre ersten Gedichte schrieb die am 10. Dezember 1973 in Machatschkala (Dagestan/Rußland) geborene Zaira Aminova bereits mit vier Jahren. Und Im Schulunterricht schrieb sie Gedichte, die die Lehrer in den höheren Klassen als Werke im Unterricht behandelten. 1995 schloss Zaira Aminova die staatliche technische Universität von Daghestan mit "ausgezeichnet" ab. Im März 1994 erschien die erste Veröffentlichung einer Sammlung von Gedichten Zairas. Doch nicht im russischen Original, sondern in Übersetzung in der lezginisch-sprachigen "Lesgi Gazet". Die Lezginen sind ein kleines Volk, das vor allem in Daghestan und Aserbaidschan lebt. Zaira selbst ist Lezginin, schreibt jedoch ausschließlich in russisch. Es folgten weitere Zeitungen und Zeitschriften, die seit 1994 regelmäßig Zairas Gedichte publizieren.

           1995 arbeit Zaira für die Frauenunion Daghestans. In diese Zeit fällt ihr Gedicht "Eine Frau auf der Flucht", gewidmet all den Frauen des Kaukasus, die in Daghestan Zuflucht vor dem Krieg in Tschetschenien suchten. Nach der Lektüre von "Eine Frau auf der Flucht" glaubten viele Leser, die Autorin habe sicherlich die Leiden des Krieges am eigenen Leib erlebt. Nicht wenige wunderten sich, als sie erfuhren, daß "Eine Frau auf der Flucht" aus der Feder einer jungen Poetin stammte.
           In der historischen Enzyklopädie "Kaukasisches Albanien - Lesgistan", herausgegeben 1995, finden sich ihre Übersetzungen des lesginischen Epos "Kiri-Buba".
           Besonders gut kennt man die Poesie von Zaira Aminova in ihrer Heimat Daghestan. 1996 zeigte das daghestanische Fernsehen "Seiten daghestanischer Poesie. Zaira Aminova.". Diesem erfolgreichen Film folgten Einladungen zu Live-Sendungen im Fernsehen wie "Inspirationen", "Di-Art", "Kein Problem" u.a.

           1996 gab der St. Petersburger Verlag "Petchatnij Dvor" eine Sammlung mit Gedichten von Zaira Aminova, "Traumland" heraus, der sich großer Beliebtheit erfreute.
           Nach einem Kunstabend im "Republikanischen Lyzeum" wurden die Werke von Zaira Aminova Lehrstoff der Oberstufe. 1999 beteiligte sich Z. Buganova, Schülerin dieses Lyzeums, an einer wissenschaftlichen Tagung der Staatlichen Universität Daghestans mit einem Vortrag über die Dichterin Zaira Aminova. Die Prüfkommission wertete diesen Vortrag als Diplom 2. Stufe und Semesterarbeit.
           Zaira Aminova komponiert auch Musik. 1998 wurde der ein Jahr zuvor aufgenommene Film "Fortsetzung folgt...." im Fernsehen ausgestrahlt. Autorin der Gedichte und der Musik war Zaira Aminova. Gerne dachte Zaira an die Arbeit mit Musikern, Sängern, Schauspielern und Regisseuren dieses Films zurück.

          1997 geht Zaira nach Moskau, wo sie im Ministerium für Nationalitätenpolitik und föderative Beziehungen der Russischen Föderation eine Arbeit annimmt. Hier ist ihr Schwerpunkt in den folgenden drei Jahren die Organisation von Ausstellungen, Präsentationen, Konzerten. Im Oktober 1997 tritt sie mit ihren Gedichten im Säulensaal im "Dom Sojusow" auf. Für Künstler ist ein Auftritt in diesem Saal eine sehr hohe Ehre. Im Herbst 1997 wird ihr anlässlich des 200. Geburtstages des daghestanischen Helden Imam Schamil die gleichnamige Medaille für ihren hervorragenden Beitrag für Frieden und zur Verständigung zwischen den Völkern verliehen.
           Gleichzeitig arbeitete Zaira Aminova als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit eines Abgeordneten des Russischen Parlamentes.
          2002 schrieb Zaira Aminova ihre Doktorarbeit in Wirtschaftswissenschaften und in diesem Fach promovierte; der Titel dieser Doktorarbeit war: „Zusammenstellung und Realisierung der Finanzstrategie der Handelsstrukturen im Produktionsbereich“. Nach der Promovierung 2003 in der Moskauer Akademie der Staatsdienste beim Präsident der Russischen Föderation erschien ihres wissenschaftliche Buch im Verlag „Sputnik+“. Titel des Buches: „Die Finanzstrategie eines Unternehmens: Formierung, Entwicklung und nachhaltige Umsetzung“.

           1998 gibt der "Kron-Press" - Verlag zwei Bücher von Zaira heraus: "Der Orangenmond" und "Ein neuer Sturm auf dem Meer". Diese umfangreichen Sammlungen erhielten viele gute Rezensionen. Aus familiären Gründen siedelt Zaira Ende 1999 nach Deutschland, wo 2000 ihr Sohn zur Welt kam. Ihm widmet sie ihre grösste Aufmerksamkeit, er ist ihr "bestes Werk". Auch in Deutschland schreibt sie neue Gedichte. 2001 erschien in Bonn die "Anthologie der Gedichte - 2001". Der Mönchengladbacher Club des Autorenliedes organisierte einen kulturellen Abend mit Zaira Aminova.           
          Im Herbst 2003 tritt sie zum ersten mal vor deutschem Publik auf: hier stellte Zaira die von ihr selbst ins Deutsche übertragenen Übersetzungen vor. Ihre Auftritte bei einer Veranstaltung des deutschen Schriftstellerverbandes im Heinrich-Heine-Haus und in den Räumlichkeiten von "Kunst live" waren mit großer Begeisterung aufgenommen worden.
           2004 und 2005 folgten weitere Dichterlesungen von Zaira bei russischsprachigen Veranstaltungen und in russischsprachigen Clubs in Mönchengladbach, Düsseldorf, Bonn und weiteren Städten. Und einer Dichterlesung mit anschliessendem Pressegespräch in Mönchengladbach im Sommer 2004 folgten Artikel in "Extra-Tipp", "Westdeutscher Zeitung" und "Rheinischer Post".
           2005 schrieb die russische Philologin M.Gadschibabajewa ihre Doktorarbeit. Ein Teil ihrer Doktorarbeit stand unter dem Thema „Das Schaffen von Zaira Aminova“.

           Seit April 2006 ist Zaira Aminova Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller.
           Im September 2006 erschien in Moskau das neue Buch von Zaira Aminova „Das Lied vom Minnesänger“.


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