Ihre
ersten Gedichte schrieb die 1973 in Machatschkala (Dagestan/Rußland)
geborene Zaira Aminova bereits mit vier Jahren. Und Im Schulunterricht
schrieb sie Gedichte, die die Lehrer in den höheren Klassen
als Werke im Unterricht behandelten. 1995 schloss Zaira Aminova
die staatliche technische Universität von Daghestan mit "ausgezeichnet"
ab. Im März 1994 erschien die erste Veröffentlichung einer
Sammlung von Gedichten Zairas. Doch nicht im russischen Original,
sondern in Übersetzung in der lezginisch-sprachigen "Lesgi
Gazet". Die Lezginen sind ein kleines Volk, das vor allem in
Daghestan und Aserbaidschan lebt. Zaira selbst ist Lezginin, schreibt
jedoch ausschließlich in russisch. Es folgten weitere Zeitungen
und Zeitschriften, die seit 1994 regelmäßig Zairas Gedichte
publizieren.
1995
arbeit Zaira für die Frauenunion Daghestans. In diese Zeit
fällt ihr Gedicht "Eine Frau auf der Flucht", gewidmet
all den Frauen des Kaukasus, die in Daghestan Zuflucht vor dem Krieg
in Tschetschenien suchten. Nach der Lektüre von "Eine
Frau auf der Flucht" glaubten viele Leser, die Autorin habe
sicherlich die Leiden des Krieges am eigenen Leib erlebt. Nicht
wenige wunderten sich, als sie erfuhren, daß "Eine Frau
auf der Flucht" aus der Feder einer jungen Poetin stammte.
In
der historischen Enzyklopädie "Kaukasisches Albanien -
Lesgistan", herausgegeben 1995, finden sich ihre Übersetzungen
des lesginischen Epos "Kiri-Buba".
Besonders
gut kennt man die Poesie von Zaira Aminova in ihrer Heimat Daghestan.
1996 zeigte das daghestanische Fernsehen "Seiten daghestanischer
Poesie. Zaira Aminova.". Diesem erfolgreichen Film folgten
Einladungen zu Live-Sendungen im Fernsehen wie "Inspirationen",
"Di-Art", "Kein Problem" u.a.
1996 gab der St. Petersburger Verlag "Petchatnij Dvor"
eine Sammlung mit Gedichten von Zaira Aminova, "Traumland"
heraus, der sich großer Beliebtheit erfreute.
Nach
einem Kunstabend im "Republikanischen Lyzeum" wurden die
Werke von Zaira Aminova Lehrstoff der Oberstufe. 1999 beteiligte
sich Z. Buganova, Schülerin dieses Lyzeums, an einer wissenschaftlichen
Tagung der Staatlichen Universität Daghestans mit einem Vortrag
über die Dichterin Zaira Aminova. Die Prüfkommission wertete
diesen Vortrag als Diplom 2. Stufe und Semesterarbeit.
Zaira Aminova komponiert auch Musik. 1998 wurde der ein Jahr
zuvor aufgenommene Film "Fortsetzung folgt...." im Fernsehen
ausgestrahlt. Autorin der Gedichte und der Musik war Zaira Aminova.
Gerne dachte Zaira an die Arbeit mit Musikern, Sängern, Schauspielern
und Regisseuren dieses Films zurück.
1997 geht Zaira
nach Moskau, wo sie im Ministerium für Nationalitätenpolitik
und föderative Beziehungen der Russischen Föderation eine
Arbeit annimmt. Hier ist ihr Schwerpunkt in den folgenden drei Jahren
die Organisation von Ausstellungen, Präsentationen, Konzerten.
Im Oktober 1997 tritt sie mit ihren Gedichten im Säulensaal
im "Dom Sojusow" auf. Für Künstler ist ein
Auftritt in diesem Saal eine sehr hohe Ehre. Im Herbst 1997 wird
ihr anlässlich des 200. Geburtstages des daghestanischen
Helden Imam Schamil die gleichnamige Medaille für ihren hervorragenden Beitrag für
Frieden und zur Verständigung zwischen den Völkern verliehen.
Gleichzeitig arbeitete Zaira Aminova als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit
eines Abgeordneten des Russischen Parlamentes.
2002 schrieb Zaira Aminova ihre Doktorarbeit
in Wirtschaftswissenschaften und in diesem Fach promovierte; der Titel dieser Doktorarbeit war: „Zusammenstellung und
Realisierung der Finanzstrategie
der Handelsstrukturen im Produktionsbereich“.
Nach der Promovierung 2003 in der Moskauer Akademie der Staatsdienste beim Präsident der
Russischen Föderation
erschien ihres wissenschaftliche Buch im Verlag „Sputnik+“. Titel des Buches: „Die Finanzstrategie eines Unternehmens:
Formierung, Entwicklung und nachhaltige Umsetzung“.
1998
gibt der "Kron-Press" - Verlag zwei Bücher von Zaira
heraus: "Der Orangenmond" und "Ein neuer Sturm auf
dem Meer". Diese umfangreichen Sammlungen erhielten viele gute
Rezensionen. Aus familiären Gründen siedelt Zaira Ende
1999 nach Deutschland, wo 2000 ihr Sohn zur Welt kam. Ihm widmet
sie ihre grösste Aufmerksamkeit, er ist ihr "bestes Werk".
Auch in Deutschland schreibt sie neue Gedichte. 2001 erschien in
Bonn die "Anthologie der Gedichte - 2001". Der Mönchengladbacher
Club des Autorenliedes organisierte einen kulturellen Abend mit
Zaira Aminova.
Im
Herbst 2003 tritt sie zum ersten mal vor deutschem Publik auf: hier
stellte Zaira die von ihr selbst ins Deutsche übertragenen
Übersetzungen vor. Ihre Auftritte bei einer Veranstaltung des
deutschen Schriftstellerverbandes im Heinrich-Heine-Haus und in den
Räumlichkeiten von "Kunst live" waren mit großer
Begeisterung aufgenommen worden.
2004 und 2005 folgten weitere Dichterlesungen von Zaira bei russischsprachigen
Veranstaltungen und in russischsprachigen Clubs in Mönchengladbach, Düsseldorf,
Bonn und weiteren Städten. Und einer Dichterlesung mit anschliessendem Pressegespräch
in Mönchengladbach im Sommer 2004 folgten Artikel in "Extra-Tipp", "Westdeutscher Zeitung"
und "Rheinischer Post".
2005 schrieb die russische Philologin M.Gadschibabajewa ihre Doktorarbeit. Ein Teil ihrer Doktorarbeit stand
unter dem Thema „Das Schaffen von Zaira Aminova“.
Seit April 2006 ist Zaira Aminova Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller.
Im September 2006 erschien in Moskau das neue Buch von Zaira Aminova „Das Lied vom Minnesänger“.
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